Urlaub auf den ABC Inseln: Tipps & Highlights für Aruba, Bonaire und Curaçao

Einfach mal raus und Urlaub mit Sonnenscheingarantie genießen? Dafür ist die Karibik eines der besten Ziele. Aber wo genau in der Karibik sollte man hinreisen, um einen unvergesslichen Urlaub zu erleben? Ich hätte da einen Tipp für euch: Die ABC-Inseln! Hinter diesem Kürzel verstecken sich die Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao.

Kuba Strand Trinidad
Ich war bisher in der Karibik nur auf Kuba - was mindesten genauso schön wie die ABC-Inseln ist

 

Diese drei Inseln, die vor der venezolanischen Küste liegen, gehörten einst zu den Niederländischen Antillen. Aruba schied bereits 1985 aus diesem Verbund aus und wurde ein eigenständiges Land innerhalb der Niederlande. 2010 wurden die Verhältnisse erneut neu geordnet. Seitdem ist auch Curaçao ein autonomes Land innerhalb der Niederlande, Bonaire ist eine so genannte "besondere Gemeinde" der Niederlande. Daher spricht man heutzutage eher von den Niederländische Karibikinseln. Zu diesen gehören neben den ABC-Inseln auch Sint Maarten, Saba und St. Eustatius.


Tipps & Highlights zu ARUBA

Tipps & Highlights zu BONAIRE

Tipps & Highlights zu CURAÇAO


Jetzt wisst ihr, wo Aruba, Bonaire und Curaçao liegen. Aber warum lohnt sich ein Urlaub auf den ABC-Inseln? Das habe ich mich auch gefragt. Denn für mich geht es im Juli und August 2019 für zwei Wochen auf zwei der drei ABC-Inseln. Ich mache quasi ein Inselhopping zwischen Aruba und Curaçao. Da Aruba, Bonaire und Curaçao verhältnismäßig klein sind und recht nah beieinander liegen, biete sich diese Art der Rundreise auf den ABC-Inseln an.

 

Vor jeder Reise steht natürlich auch die ausführliche Reiseplanung bei mir an. Daher habe ich mich gefragt, was sollte ich auf den ABC-Inseln unbedingt sehen, welche Highlights nicht verpassen und welche Geheimtipps ausprobieren? Dazu habe ich mich einmal bei Reiseblogger-Kollegen umgehört und sie nach ihren Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Highlights auf Aruba, Bonaire und Curaçao gefragt. Herausgekommen ist ein bunter Mix. Und tatsächlich kann ich euch in diesem Reiseblogger Round-Up zu den ABC-Inseln zu allen drei Inseln etwas bieten.

 

Welche der ABC-Inseln ist die richtige für einen Urlaub?

Wolfgang vom "Reiseblitz" hat alle 3 ABC-Inseln unter die Lupe genommen

Aruba, Bonaire und Curaçao werden häufig in einem Atemzug genannt. Und doch könnten die Eilande vor Südamerikas Küste unterschiedlicher kaum sein. Im Rahmen einer Karibikkreuzfahrt haben wir alle drei besucht und sehr verschieden wahrgenommen.

 

Aruba ist euer Ziel, wenn ihr Strände, Party und gute Laune sucht. Uns kam die ganze Insel wie ein riesiges Disneyland vor. Der schneeweiße Eagle Beach ist der Inbegriff eines karibischen Traumstrands und die Hauptstadt Oranjestad ist eine einzige große Shoppingmeile. Unser Tipp: Eine Fahrt mit der kostenlosen Touristentram durch die quirlige Altstadt von Oranjestad.

 

Bonaire-Highlight-Saline
Eines der Highlights auf Bonaire: Salinen, in denen sich viele Flamingos tummeln (Foto by Reiseblitz)

 

Curaçao ist eine gute Mischung aus Stadt und Natur. Die Hauptstadt Willemstad ist für die hübschen Fassaden ihrer Kaufmannshäuser bekannt und eignet sich gut für einen entspannten Stadtbummel. Im Umland findet ihr wunderbare Landstriche, die teilweise nur mit geländegängigen Fahrzeugen erreichbar sind. Unser Tipp: Ein Ausflug in die Mondlandschaften der Nordostküste mit ihren beeindruckenden Blowholes.

 

Bonaire schließlich ist richtig für euch, wenn ihr viel Natur und Entspannung sucht. Karge Halbwüsten, üppige Mangroven und das vorgelagerte Schnorchelparadies Klein Bonaire bieten viel Abwechslung abseits des Trubels der Nachbarn. In den alten Salinen leben die größten Flamingokolonien der Inselgruppe. Unser Tipp: Eine Fahrt durch die Mangrovenwälder mit dem Elektroboot.

 

In unseren Blogbeiträgen geben wir euch weitere Tipps zu Aruba, Bonaire und Curaçao.

 

Über reiseblitz.com
Um die meist knappe Zeit am Reiseziel bestmöglich zu nutzen, ist gute Organisation für Wolfgang und Jessica oberstes Gebot. Auf reiseblitz.com berichten die beiden von ihren gut geplanten Roadtrips, Kurz- und Rundreisen um die ganze Welt.

Doppelt begeistert: Katrin von "BeforeWeDie" war auf Aruba & Curaçao

Für mich persönlich gehören die ABC-Inseln zu den schönsten Inseln in der Karibik, bisher habe ich Aruba und Curaçao besucht. Obwohl die beiden Inseln nur gut 100 km trennen, könnten sie nicht unterschiedlicher sein: Während Aruba mit seinen langen weißen Sandstränden ein Paradies wie aus dem Bilderbuch ist, ist Curaçao eher von kleinen, zerklüfteten Buchten geprägt.

 

Auch die Kultur auf beiden Inseln war für mein Empfinden völlig unterschiedlich: Aruba ist auf den amerikanischen Tourismus ausgelegt, man findet Fast Food Ketten und entlang des berühmten Palm Beach viele Luxushotels, in denen sich die meisten von uns nicht einmal eine Nacht leisten könnten. Auf Curaçao spürt man deutlich den niederländischen Einfluss mehr von dem, was ich persönlich mit der Karibik verbinde: viel Herzlichkeit, nicht alles ist perfekt durchorganisiert, im Supermarkt gibt es nicht immer alles was man sich wünscht, dafür aber superleckeres Streetfood, die Straßen sind manchmal marode und alles ist einfach ein klein wenig chaotischer.

 

Strand-Aruba
Die Strände auf Aruba sind ein absolutes Highlight (Foto by BeforeWeDie)

 

Mein Herz habe ich dennoch an Aruba verloren. Aruba war meine erste Reise in die Karibik und die Schönheit dieses Inselchens hat mich damals völlig überwältigt. Neben dem Eagle Beach, der übrigens zu einem der schönsten Strände der Welt gewählt wurde, hat mich der Baby Beach wirklich sprachlos gemacht. Strahlend weißer Sand, türkisblaues Wasser und bunte Fische soweit das Auge reicht. Unbedingt Schnorchelequipment mitbringen!

 

Curaçao schnorcheln Meeresschildkröten
Schnorcheln mit Meeresschildkröten - ein unvergessliches Erlebnis auf Curaçao (Foto by BeforeWeDie)

 

Mein absolutes Highlight auf Curaçao hat ebenfalls mit Schnorcheln zu tun und ist vielleicht sogar so etwas wie ein Geheimtipp: Der Playa Grandi im Westen der Insel. Man begegnet hier ziemlich sicher Meeresschildkröten und das ganz ohne eine teure Tour. Einfach ein paar Meter aufs Wasser rausschwimmen und genießen was passiert.

 

Die Frage ob  Aruba oder Curaçao stellt sich für mich übrigens nicht. Beide Inseln sind absolut wunderbar und auf ihre Weise einzigartig.

 

Über BeforeWeDie
Auf BeforeWeDie.de schreibt Katrin über ihre Reiseerlebnisse, Abenteuer, Fotografie und was sonst noch zum Reisen dazugehört. Ihre große Liebe gilt den tropischen Gefilden mit türkisblauem Wasser und weißen Stränden, die Karibik hat es ihr ganz besonders angetan.

Aruba: Tipps, Sehenswürdigkeiten & Highlights

Aruba Tipp von "Universal Traveller": Conchi - Aruba's Natürlicher Pool

Im Osten der wunderschönen Karibikinsel Aruba befindet sich ein kristallklarer, natürlicher Pool. Er liegt im Arikok Nationalpark und wird auch “Conchi” oder “Cura di Tortuga” genannt.

 

Schon der Weg zu dem Pool ist ein Abenteuer für sich und sollte auf eurer Aruba Reise auf keinen Fall fehlen.

Das Gelände ist sehr schroff und es gibt nur eine ausgewaschene Dirt Road mit großen Steinen. Ihr braucht daher auf jeden Fall einen 4x4 Geländewagen mit guter Bodenfreiheit. Alternativ könnt ihr euch auch einen Quad mieten, die ca. 5.5 Kilometer Strecke zu Fuß gehen oder auf dem Pferd zurücklegen.

 

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In einem natürlichen Pool baden - das geht auf Aruba (Foto by Universal Traveller)

 

Der Pool eignet sich super zum Schwimmen und Schnorcheln, da er durch die Felsformationen von der rauen See geschützt ist. Das Wasser ist tief, man kann nur an einigen Stellen stehen. Neben dem großen Hauptpool gibt es noch einen kleinen, etwas höher gelegenen Pool. Er bietet Platz für ein paar wenige Leute und das Wasser ist sehr flach. Ein super Ort zum Entspannen! Denkt daran, genug Wasser, eine Kopfbedeckung und Sonnenmilch mitzunehmen. Es gibt so gut wie keinen Schattenplatz im und um den Pool!

 

Lest hier, wie Aruba's natürlicher Pool entstanden ist.

 

Über Universal Traveller
Tim hat als junger, abenteuerlustiger Backpacker angefangen zu reisen. Mittlerweile zieht er es vor, etwas luxuriöser unterwegs zu sein, aber er hat seine Abenteuerlust nicht verloren. Mit seinem Blog möchte er Luxus-Abenteuer-Reisende dazu inspirieren, die Welt zu erkunden, indem er detaillierte Informationen über eine Reihe von internationalen Reisezielen veröffentlichet.

Aruba Highlight von "lustloszugehen": Kitesurfen & der Arikok Nationalpark

Während ein Großteil meiner Freunde und Kollegen erst einmal nachfragen mussten, wo Aruba denn liegt, hat sich die kleine Karibikinsel unter Kitesurfern schon einen Namen gemacht. Die kleine Karibikinsel zählt zu den Inseln unter den Winden und ist damit auch bei Kitesurfern sehr beliebt. Mit ihrem Motto “One Happy Island” wird man auf der kleinen karibischen Insel schon am Flughafen empfangen. Man liest es auf Plakaten, Servietten, auf fast allen Souvenirs und sogar auf den Kennzeichen der überwiegend amerikanisch geprägten Autos.

 

Mein absolutes Highlight waren die traumhaften Strände auf Aruba, einer schöner als der andere, ohne Ausnahme. Genau so habe ich mir die Karibik vorgestellt und wurde nicht enttäuscht. Wir waren hauptsächlich zum Kitesurfen auf der Karibikinsel und demnach sind wir in unserem kleinen, persönlichen Paradies angekommen: Tolle Kitespots an Traumstränden, jeden Tag um die 20 Knoten Wind, wahnsinnig leckeres Essen und das i-Tüpfelchen: Hier kann man noch auf Entdeckungsreise gehen! Denn wir haben neben dem Haupt-Kitespot noch einen weiteren entdeckt, mehr dazu verrate ich euch in meinem Beitrag rund ums Kitesurfen auf Aruba

  

Aruba Malmok Beach
Der Malmok Beach auf Arbua: Nicht nur für Kitesufer ein toller Spot (Foto by lustloszugehen)

 

Und falls die Muskeln mal eine Pause brauchen: Der Osten Arubas und der Arikok Nationalpark sind wirklich ein Abenteuer, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet! Schon allein des Natural Pools wegen lohnt sich der Weg, auf dem ausschließlich Fahrzeuge mit Vierradantrieb erlaubt sind, definitiv.

 

Ihr habt Lust bekommen, die kleine Insel, die etwas nördlich von Venezuela liegt, zu besuchen? Im kleinen Aruba Travel Guide von lustloszugehen findet ihr viele Tipps und Tricks rund um die schöne Karibikinsel.

 

Über lustloszugehen
Seit Isa nach dem Studium das erste Mal ihren Rucksack für einen mehrmonatigen Trip nach Nordamerika gepackt hat, ist sie von lustloszugehen.de dem Fernweh verfallen. Ob Kitesurfen an der schönen Ost- oder Nordsee, tauchen mit Haien im Indischen Ozean oder Inselhopping zwischen 7000 philippinischen Inseln: Die Reisebloggerin liebt Abenteuer. Darüber hinaus sucht die gebürtige Stuttgarterin auf ihren Reisen rund um den Globus immer den Kontakt mit Einheimischen. Nur so, sagt sie, kann sie unsere schöne, bunte Welt kennenlernen.

Fernreise Tipp von "Fine on Tour": Aruba mit all seinen Facetten

Für unsere erste Fernreise entschieden uns mein Mann und ich für Aruba. Neben den typisch karibischen Sandstränden war es uns wichtig, dass man sich auf der Insel frei bewegen kann. Nichts stelle ich mir schlimmer vor, als eingepfercht in seinen Hotelresort zu sitzen, während die Bevölkerung draußen Elend erleiden muss. Auf Aruba existiert ein hoher Lebensstandard und die Bewohner sind super freundlich und lebensfroh.

 

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Aruba: das perfekte Ziel für eine Fernreise (Foto by Fine on Tour)

 

Durch die Anbindung an die Niederlande kommen einem manche Dinge doch recht vertraut vor. So kann es einem passieren, dass man in einem Bus fährt, wo die Sicherheitshinweise auf Deutsch geschrieben sind. Denn was bei uns ausgemustert wird, fährt wo anders noch einige Jahre weiter. Auf der anderen Seite haben wir Exoten gesehen, wie es sie in Deutschland nicht gibt. Der Divi-Divi-Baum wächst auf Grund des stetigen Passatwindes schräg und dass auf der gesamten Insel. Typisches karibisches Feeling kommt in der Hauptstadt Oranjestad auf. Sie ist eine der buntesten Hauptstädte, die ich je gesehen habe. Die Unterwasserwelt vor der Küste Arubas ist atemberaubend schön und eignet sich hervorragend für die ersten Schnorchelversuche.

 

Wir wollen zu unserer Silberhochzeit wiederkommen und schauen uns bis dahin den Rest der Welt an!

 

Über Fine on Tour
Josefine schreibt auf „Fine on Tour“. In einem früheren Leben muss sie wohl eine Meerjungfrau gewesen sein. Denn es zieht sie immer wieder nicht nur ans, sondern auch ins Meer. Als Mensch mit zwei Beinen erkundet sie aber auch zu gerne die Städte dieser Welt. Aus diesem Grund dreht sich auf ihrem Reiseblog auch alles rund ums Meer und Städtereisen.

Bonaire: Tipps, Sehenswürdigkeiten & Highlights

1 Tag auf Bonaire von "Colors of the World": Tipp für eine Route quer über die Insel

Bonaire ist die zweitgrößte Insel der ABC-Inseln und besticht durch seine vielfältige Natur. Einen Tag waren wir auf der Insel und erzählen euch, wie ihr euren Aufenthalt dort unvergesslich machen könnt. Wer mehrere Tage auf der Insel ist, der kann natürlich noch viel mehr erkunden. 

 

Was braucht ihr für den Tag? Sonnencreme, Schnorchelausrüstung, eure Kamera und viel Spaß. Ein wenig Geld kann auch nicht schaden. Das erste Ziel eures Tages ist ein Rollerverleih. Dort bekommt ihr für knapp 30 Euro (je nach Anbieter) einen Roller – ohne Helm. Ihr braucht lediglich einen EU-Führerschein. Rolleranbieter findet ihr in der Hauptstadt Kralendijk. Wer sich auf dem Roller nicht sicher fühlt, kann sich auch ein Golfkart oder ein Auto mieten. Dann geht es los. Kleiner Hinweis: Da manchen Straßen nur in eine Richtung befahrbar sind, kann diese Route nicht andersherum gefahren werden. 

 

Bonaire Karibik Ausblick
Bonaire: Landschaftlich anders als die Nachbarinseln Aruba und Curaçao (Foto by Colors of the World)

 

Fahrt mit eurem Roller Richtung Norden. Haltet euch stets an der Küste. Ihr kommt dann auf den Queen’s Highway. Diese Straße führt direkt am Meer lang, sodass ihr tolle Blicke auf Steilküsten umrahmt vom karibischen Türkis habt. Bei diesem Anblick möchtet ihr sofort ins Wasser springen? Kein Problem. Es gibt immer mal wieder Parkplätze. Haltet dort einfach an. Meist findet ihr an der Klippe eine Leiter und eine Badeplattform. Vergesst euer Schnorchelzeug nicht: die Klippen bieten den bunten Fischen einen perfekten Lebensraum. 

 

Ihr erreicht eine Kreuzung: ihr müsst euch zwischen Fabrik und Gotomeer entscheiden. Ihr wählt das Gotomeer (Kaminda Goto). Schon nach wenigen Metern fahrt ihr entlang der Küste des Gotomeers, was eigentlich ein See ist. Haltet hier die Augen offen, denn in diesem See leben Flamingos. Ihr gelangt nach Rincon, wo ihr euch etwas Kühles zu trinken besorgen könnt. 

 

Bonaire Flamingos
Flamingos nah kommen - das geht auf Bonaire (Foto by Colors of the World)

 

Es folgt eine Fahrt durch das Inland wieder Richtung Kralendijk. Die Landschaften sind trocken und staubig. Es folgen viele Schilder, die vor Esel warnen. Wir haben leider keinen gesehen, aber vielleicht habt ihr ja Glück. Die Tiere leben wild auf der Insel. 

 

Kralendijk ist nicht das Ende unserer Rundfahrt – es fehlt ja noch der komplette Süden. Über die Kaya Nikiboko Zuid erreicht man die Kaminda Sorobon. Diese Straße führt euch in den Südosten der Insel. Hier warten dichte Mangroven auf euch. Man kann immer mal wieder anhalten. Dann biegt ihr auf die EEG Boulevard, die euch einmal um die komplette Südseite der Insel führt – vorbei an Surferstränden mit hohen Wellen, den weißen Sklavenhütten aus dem Jahre 1850 und entlang der Salzsalinen. Manchmal wisst ihr gar nicht wohin ihr schauen sollt: auf die rosé und weißen Salzsalinen mit hohen Salzbergen und immer mal wieder grünen Mangroven oder auf das türkise Karibikmeer, was sich seicht an die Insel schmiegt. 

 

Bonaire Tipps tauchen
Auf Bonaire gibt es zahlreiche tolle Tauchspots, die das Taucher-Herz höher schlagen lassen (Foto by Colors of the World)

 

Nach Umrundung der Südspitze seid ihr wieder auf dem Weg nach Kralendijk. Wer will und noch Zeit hat, kann noch einen Schnorchelstopp einlegen. Dann geht es auf zur Tankstelle und zurück zum Rollerverleih. Ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken geht zu Ende.

 

Über Colors of the World
Lisa und Alex erkunden die Welt mit Herz und Kamera und probieren die Schönheit für euch einzufangen. Ob nordisch, Karibik oder Safari - jede Reise ist eine Reise wert. Sie bloggen auf Colors of the World.

Curaçao: Tipps, Sehenswürdigkeiten & Highlights

Curaçao Tipp vom "Flugentenblog": Schwimmen mit Meeresschildkröten am Playa Grandi

Nein, der Playa Grandi gehört – im Gegensatz zu seinem Namensvetter Playa Kenepa Grandi - nicht zu den Bilderbuchstränden auf Curaçao. Grober Kies, wild herumlaufende Hühner, herumliegende Fischernetze – auf den ersten Blick wirkt der Strand eher unordentlich und lädt nicht unbedingt zum Verweilen ein. Für manche Menschen ist vermutlich der Umstand, dass dort Fischer ihre Fische auslösen, Grund genug, gleich wieder die Flucht zu ergreifen. Aber genau dann ist der richtige Zeitpunkt, um dort zu bleiben. Schnappt‘ euch eure Schnorchelausrüstung und ab ins Wasser … bunte Korallen findet ihr hier nicht, zumindest nicht beim Schnorcheln. Aber wenn die Fischer die Innereien ihrer Fische ins Meer werfen, kommen riesige Fischschwärme angeschwommen. Diese sind schon ein Erlebnis für sich.

 

Curaçao Meeresschildkröten
Schnorcheln mit Meeresschildkröten. Und das ganz kostenlos - ein Tipp für Curaçao (Foto by Flugentenblog)

 

Aber das ist noch nicht alles: Angezogen von den Fischen lässt sich ein ganz besonders faszinierender Meeresbewohner in der Nähe des Ufers blicken: die Meeresschildkröte. Wenn ihr diese faszinierenden Geschöpfe einmal in freier Wildbahn und aus nächster Nähe beobachten möchtet, solltet ihr einen Abstecher zum Playa Grandi planen und hoffen, dass gerade ein paar Fischer ihre Arbeit verrichten. Falls ihr euer Badezeug vergessen haben solltet, könnt ihr aufgrund des glasklaren Meerwassers auf dem Steg euer Glück versuchen – vielleicht erspäht ihr von oben eine Wasserschildkröte. Das Schnorcheln mit Meeresschildkröten – kein Geheimtipp, aber für mich das Highlight auf Curaçao schlechthin und eines meiner schönsten Reiseerlebnisse überhaupt!

 

Mehr Highlights aus Curaçao auf dem Flugentenblog.

 

Über Flugentenblog.com
Ob Australien oder USA, Hostel oder 4*-Hotel, Almhütte oder Städtetrip, Wellness oder Freizeitpark – die Flugente tourt seit Jahren in ihrer Freizeit durch die Welt, erfreut sich aber auch an der Schönheit ihrer Heimat Österreich. Auf ihrem Blog schnattert sie frei von der Leber weg über ihre Erlebnisse und Entdeckungen.

Tipps & Highlights für Curaçao von "PetersTravel": Der Allrounder unter den ABC-Inseln

Curaçao bietet für jeden etwas. Natürlich kommt ihr in erster Linie hierher, um an einem der wunderschönen Strände, wie dem Playa Cas Abao oder dem Karakter Beach mit seinem glasklaren Wasser im Coral Estate zu relaxen. Falls ihr aber auch tauchen oder an einem Schiffswrack „nur“ schnorcheln möchtet, schaut ihr einfach meinen Beitrag über "Die besten Spots zum Schnorcheln & Tauchen" an. In Westpunt könnt ihr sogar vom Bootssteg aus, ohne nass zu werden, Turtles sehen. Besonders, wenn die Fischer zurückkommen und ihre Fischabfälle ins Meer werfen.

 

Ich habe in einem der schönsten Boutique-Hotels, in der Scuba Lodge, gewohnt. Das liegt in Willemstad im Trendviertel Pietermaai. Hier habt ihr auch ein schönes Restaurant direkt am Meer. Eine Tauchschule mit entsprechenden (Schnorchel)Ausflügen gehört auch zum Hotel. Alles ist für jeden offen. Selbst, wenn ihr nicht hier wohnt, werdet ihr hier landen, um die bunte Häuserfront, eines der schönsten Postkartenmotive von Curaçao, zu fotografieren.

 

Scuba Lodge Hotel Curacao
Farbenfroh geht's auf Curaçao auf jeden Fall zu (Foto by PetersTravel)

 

 In Pietermaai gibt es aber noch reichlich andere pittoreske Fotomotive. Dazu gehört auch der Plasa Bieu hinter dem Neuen Markt von Punda. In einer Halle werden mittags auf offenem Feuer in großen Töpfen lokale Gerichte, wie z.B. Kabritu stoba (geschmorte Ziege), Beef, Arepa di pampuna (Kürbispfannkuchen), Chicken, Banana stoba (Kochbananensuppe) zubereitet. Meine Empfehlung ist der Stand Un Grasia di Dios. Der Besitzer John Tweed wird euch gerne bei eurer Wahl beraten. Ein weiterer Restaurant-Tipp ist das nur mittags geöffnete Purunchi: ein unscheinbares Fischrestaurant in einer kleinen Hütte am Meer. Nachteil des Geheimtipps: Es kann sein, dass man warten muss.

 

Und wenn ihr mal raus aus Curaçao wollt, empfehle ich euch einen Tagesausflug zum weißesten Strand der Karibik nach Klein Curaçao.

 

Viel mehr Tipps findest du unter Curaçao auf PetersTravel.de!

 

Über PetersTravel
Peter reist solange er denken kann und war mittlerweile in knapp 90 Ländern unterwegs. Auf PetersTravel.de findet ihr authentische Beiträge über spannende, weltweite Reiseziele und seine Reisen. Sein Ziel ist es, Leute zu inspirieren und für das Reisen zu motivieren.


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