5 Tipps für ein Wochenende in Westerland auf Sylt

Strand Westerland auf Sylt

Ich bin ein Küstenmädchen. Ohne Meer geht bei mir nicht. Vielleicht auch ein Grund, warum ich mich vor gut 11 Jahren in Hamburg schockverliebt habe. Von der schönsten Stadt der Welt ist es nicht weit bis zur Küste - und dabei habe ich dann noch die Auswahl zwischen Nord- und Ostsee. Ein tolles Luxusproblem!
Letztes Wochenende musste es wieder sein, mein Drang zum Meer gestillt werden. Dieses Mal ging es auf die wohl bekannteste nordfriesische Insel: Sylt. Es war nicht mein erstes Mal dort, bereits vor vier Jahren hatte ich ein lustiges Wochenende mit drei Freundinnen dort verbracht. Dieses Mal sollte es aber eine ganz entspannte Auszeit werden. Ein wenig vom Alltag entschleunigen. Gesagt, getan. Zusammen mit Travel Buddy Hillevi ging es los. Welche Tipps ich für euch mitgebracht habe, das lest ihr jetzt! 



Anreise mit der Bahn

Von Hamburg kommt ihr ganz entspannt und ohne Umsteigen mit dem Zug nach Sylt. Der Regional-Express fährt von Hamburg-Altona in 3 Stunden bis nach Westerland. Bequemer geht's wirklich nicht. Wenn ihr mit mehreren Personen fahrt, dann lohnt sich eine Kleingruppenkarte. Dabei zahlt jeder ca. 18€. Es fährt auch regelmäßig ein IC der Deutschen Bahn vom Hamburger Hauptbahnhof, dieser kostet allerdings ein paar Euro mehr.

Anreise mit dem Auto

Wer auf sein Auto im Sylt-Urlaub nicht verzichten möchte, der kann natürlich auch damit anreisen. Auf Sylt, anders als bei einigen anderen friesischen Inseln, sind Autos erlaubt. Einziger Haken bei der Auto-Anreise ist, dass es keine Straße vom Festland zur Insel gibt. Ihr habt jedoch zwei andere Möglichkeiten: mit dem Autozug auf die Insel gelangen oder mit der Fähre von Rømø (Dänemark) übersetzen. 

1. Wohnen in Westerland: Hotel Sylter Blaumuschel

Das Hotel Sylter Blaumuschel liegt etwas abseits vom Trubel, aber dennoch mittendrin. In wenigen Minuten ist man auf der Haupteinkaufsstraße von Westerland und am Strand. Keine 10 Minuten Fußweg ist der Bahnhof entfernt. Die Lage ist für alle optimal, die mit dem Zug anreisen und sich kurze Wege wünschen.
Einmal im Hotel angekommen, wird man herzlich empfangen spürt sofort, dass das Hotel mit viel Liebe geführt wird. Mein geräumiges Zimmer war im obersten Stock, selbst ein Schrank, ein Sessel und ein kleiner Sekretär haben dort Platz gefunden. Das Highlight war das moderne und großzügige Badezimmer. Als kleines Gimmick gibt's den Hotel-Guide nicht wie gewohnt als Mappe sondern digital auf einem Tablet. I like :-)

 

Zum Hotel gehört auch ein eigener Wellness-Bereich. Dieser befindet sich in einem Nebengebäude und bietet alles, was das Wellness-Herz begehrt. Der 10m lange Pool lädt zum Schwimmen ein und auch die Sauna-Fans kommen nicht zu kurz, es gibt eine Dampfsauna und eine Finnische Sauna. Während meines Aufenthalts hatte ich das Glück, dass der Wellness-Bereich wenig genutzt wurde und ich somit hervorragend abschalten und relaxen konnte.

 

 

Abgerundet hat meinen tollen Aufenthalt das Frühstücksangebot. Es gibt täglich bis 11:30 Uhr (für mich als Langschläfer perfekt) ein leckeres Buffet, bei dem für jeden etwas dabei ist. Ich war auf jeden Fall immer gut satt und gestärkt für den Tag!

 

2. Abendessen im Sylter Stadtgeflüster

In Westerland gibt es wahrlich viele Möglichkeiten, gut Essen zu gehen. Nach unserer Ankunft knurrten uns die Mägen und so musste schnell entschieden werden, wo es fürs Abendessen hingeht. Spontan viel die Wahl auf das Sylter Stadtgeflüster. Das Gute: vom Hotel Sylter Blaumuschel ist es nur ein Katzensprung dorthin. 

Der Beachhousestil lässt das Restaurant zu einem gemütlichen Ort werden, in dem sich jeder, der Strand und Meer liebt, sofort wohl und wie zu Hause fühlt. Aber nicht nur das Ambiente und die herzlichen Mitarbeiter überzeugen, auch das Essen ist bedingungslos zu empfehlen - 5 Sterne! Mein Tipp: das Butterhähnchen und zum Nachtisch den Cheesecake. Glaubt mir, ihr werdet selten so gut gespeist haben!

 

3. Kaffee und Kuchen im Café Mateika

Für eine nachmittägliche Pause zum Aufwärmen und Füße hochlegen eignet sich das Café Mateika hervorragend. Abseits vom Touristentrubel auf der Haupteinkaufsstraße liegt dieses niedliche Café ganz in der Nähe des Hotels Sylter Blaumuschel. Besonders für uns Frauen ist dieser Ort wie eine Reise in unsere Kindheit: betritt man das Café, fühlt man sich wie in einem Puppenhaus, aber einem schönen. In der pastellfarbenen Theke liegen leckere Torten und Gebäck und in der Ecke des Raums steht ein königlich anmutendes Sofa.

 

Die Auswahl für den Nachmittagssnack fiel schwer: ein Stück Torte oder doch lieber den warmen Apfelstrudel mit Vanilleeis? Ich blieb aber in meinem Kindheitserinnerungen gefangen und bestellte deshalb ein Schweineohr (kleiner Exkurs: die besten Schweineohren gab es beim Bäcker in dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Da die Tochter eine Schulfreundin war, ich dort ab und zu zum Spielen vorbei ging, gab es dann immer eine Tüte mit Schweineohren for free für mich 😉 ).

 

4. Strandspaziergang

Natürlich ist ein Strandspaziergang ein absolutes Muss, wenn ihr auf Sylt Urlaub macht. Der Strand in Westerland ist so lang, wie das Auge reicht. Man geht und geht und geht und dennoch ist der Strand noch lange nicht zu Ende. Einfach herrlich! Ich finde, es muss nicht immer Sommer und bestes Wetter sein, um sich am Strand die Meeresluft um die Nase wehen zu lassen. Deshalb mein Tipp für die kältere Jahreszeit: dicke Jacke an, Mütze auf, Gummistiefel an und los! Danach könnt ihr euch ja bei einem Kaffee oder einer heißen Tasse Tee im Café Mateika aufwärmen ;-)

5. Abends unter die Einheimischen mischen

Meeresluft macht müde. Das stimmt. Wer Abends jedoch noch nicht ganz geschafft ist und etwas erleben möchte, der sollte einmal in der Paulstraße vorbeischauen. Diese 'Meile' ist natürlich nicht mit der Reeperbahn in Hamburg zu vergleichen, aber dort findet ihr auf jeden Fall die ein oder andere Lokalität, die etwas länger auf hat. Wie wär's mit einem Bier im Irish Pub oder einem Absacker im American Bistro?

 


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