Geheimtipp Mendrisiotto: Urlaub im Tessin abseits der Touristenpfade

(Werbung) Das Tessin - eine Region im Süden der Schweiz, an der Grenze zu Italien. Vom Lago Maggiore, der Stadt Lugano am Luganersee und der Kantons-Hauptstadt Bellinzona haben sicherlich einige von euch schon gehört. Aber das Tessin hat neben diesen bekannten Attraktionen noch so einige andere - versteckte - Highlights zu bieten. Und bei meinem 3-tägigen Kurztrip ins Tessin bin ich auf die Suche gegangen, genau diese für euch zu finden.

 

Monte Generoso Ausblick
Auf dem Gipfel des Monte Generoso: Einer der schönsten Ausblicke in der Schweiz

 

Meine kleine Auszeit im Tessin habe ich im südlichen Teil dieses Kantons verbracht, im malerischen Mendrisiotto. Diese Tessiner Region hat so einige Geheimtipps parat, die von Touristen auf ihrer Reise ins Tessin oft nicht beachtet werden. Daher kann man in Mendrisiotto - anders als in Lugano oder am Comer See - das Tessin ganz entspannt und abseits der Touristenpfade erleben. Auf euch warten pittoreske Dörfer mit ursprünglichen Steinhäusern, rebenüberwucherte Hügel und geheimnisvolle Täler. Ein Stopp auf der Fahrt nach Italien lohnt sich dort allemal.

 



Mendrisiotto - eine Fülle an Möglichkeiten

Das Tessin, und allen voran die Region Mendrisiotto, locken mit landschaftlichen Highlights, vielfältigen Wanderwegen, italienischem Flair auf Schweizer Boden, sportlichen Aktivitäten und zahlreichen Orten, an denen man denkt "zu schön, um wahr zu sein" auf! Mendrisiotto bietet somit für jedermanns Geschmack etwas an. Und das ist das tolle an dieser "versteckten" Tessiner Region.

 

Riva San Vitale Luganersee
Idylle pur am Luganersee in Riva San Vitale

 

Vor meiner Reise ins Mendrisiotto hatte ich selbstverständlich schon einmal vom Tessin gehört, wusste wo es in der Schweiz liegt. Lugano und der Comer See waren mir ein Begriff. Aber dass sich dort im südlichen Zipfel des Tessins eine wahre Urlaubs-Perle befindet, das wurde mir erst während meines Aufenthalts klar. Als Italien-Fan war ich von der ersten Minuten an von der ruhigen, entspannten Atmosphäre, die mit einem Hauch italienischem Dolce Vita angereichert ist, begeistert. Der Blick hoch auf die umliegenden Berge Monte Generose und Monte San Giorgio tat sein Übriges.

 

Riva San Vitale - Ausgangspunkt für Ausflüge

Die Base meines Aufenthalts war der Ort Riva San Vitale, gelegen am südlichen Zipfels des Luganersees. Im Gegensatz zu den größeren Städten im Tessin - Lugano, Bellinzona und Locarno - geht in diesem ehemaligen Fischerdorf das Leben beschaulicher und entspannter zu. Wer einen ruhigen Rückzugsort während seines Tessin-Urlaubs mit einem Hauch von italienischem Flair sucht, der ist in Riva San Vitale genau richtig. Umgeben von den eindrucksvollen Bergketten mit den Gipfeln des Monte Generoso und Monte San Giorgio, kann man nicht anders, als Riva San Vitale in sein Herz zu schließen. Ob für einen kurzen Halt für einen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen oder für einen längeren Aufenthalt kann euch einen Besuch von Riva San Vitale nur wärmstens empfehlen. 

 

 

Ein weiterer Pluspunkt: Riva San Vitale ist zentral im südlichen Tessin gelegen und daher der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge. Durch einen Bahnanschluss lassen sich nicht nur Ausflugsziele im südlichen Tessin schnell erreichen, sondern auch im gesamten Kanton.

 

Der Berg ruft - Ausflug auf den Monte Generoso

"Ein absolutes Highlight für mich war es, oben auf dem Gipfel des Monte Generoso zu stehen

und den unendlich weiten Blick über die Berge und Seen zu genießen. Für mich

die schönste Aussicht in der Schweiz."

 

Der Monte Generoso ist neben dem Monte San Giorgio einer von zwei bedeutenden Gipfeln der Region Mendrisiotto. Der 1701 Meter hohe Berg liegt zwischen dem östlichen Ufer des Luganersees und dem westlichen Ufers des Comersees. Damit gehört die Nordostseite zu Italien, die Süd- und Westflanke hingegen ist Schweizer Gebiet. Ihr könnt also oben auf dem Monte Generoso zwischen den Ländern quasi hin- und her hüpfen.

 

Monte Generoso Grenze
Schweiz oder Italien? Grenzstein auf dem Monte Generoso

 

Der Monte Generoso lädt nicht nur sportliche Wander-Fans ein, sondern ist auch als einer der schönste Aussichtsberge bekannt. Er bietet euch ein atemberaubendes 360-Grad-Panorama von den Alpen bis zu dem Apennin. Zum einen könnt ihr bei klarer Sicht den gesamten Alpenbogen von den Seealpen bis zum Piz Bernina erkennen. Durch Informationstafeln auf der Aussichtsplattform lassen sich u.a. Eiger, Mönch, Jungfrau, Monte Rosa und sogar das Matterhorn bestimmen. Zum anderen könnt ihr in weiter Ferne die Alpenkette des Grand Paradiso und die italienischen Metropolen Mailand und Turin erspähen. Die spektakulären Aussichten auf diese Berglandschaften werden durch die zahlreichen Seen der Umgebung, die türkisblau zwischen den Bergen durchschimmern, abgerundet. 

 

TICKETPREISE & WEITERE INFOS
Ein Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet für einen Erwachsenen zwischen 30 und 68CHF. Die Züge verkehren generell stündlich bei gutem Wetter. Bei ungünstigen Wetterbedingungen wird nur eine Fahrt pro Tag angeboten. Weitere Infos bekommt ihr auf der Webseite zum Monte Generoso als Ausflugsziel.

 

Aber nicht nur die Aussicht auf dem Monte Generoso ist einmalig, auch der Weg dorthin ist allein schon den Ausflug wert. Vom Bahnhof in Capolago (direkt bei Riva San Vitale) geht es mit der in 1890 in Betrieb genommenen Zahnradbahn bis kurz unter den Gipfel. Im gemütlichen Tempo tuckelt die Bahn Meter für Meter in rund 40 Minuten den Berg hinauf. Dabei könnt ihr zuerst einen Blick auf Riva San Vitale und den Luganersee werfen, zwischendrin geht es durchs bergige Hinterland bis zum Schluss die wirklich spektakulären Ausblicke beginnen - auf der einen Seite auf den Luganersee und die Alpen, auf der anderen Seite kommt ihr das erste Mal in den Genuss der imposanten Bergwelt (in Richtung Italien).

 

 

Auf dem Monte Generoso erwarten euch aber nicht nur spektakuläre Panoramen und Aussichten, sondern auch ein wahres architektonisches Highlight. Auf knapp 1700 Meter Höhe thront auf dem Plateau majestätisch die so genannte "Steinblume" (Fiore di pietra). Entworfen wurde dieses Wahrzeichen des Monte Generoso von Mario Botta, einem Architekten der Region, der über die Landesgrenzen hinaus durch seine Arbeiten bekannt ist.

 

TIPP FÜR WANDERFREUNDE
Wer das letzte Stück auf den Monte Generoso laufen und nicht mit der Zahnradbahn fahren möchte, der steigt an der Station "Bellavista" aus. Von dort aus führen Wanderwege bis zum Gipfel.

Wandern in der Region Mendrisiotto

Die Region Mendrisiotto bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich auf einzigartige Wanderungen mitten in der Natur zu begeben. Es gibt Strecken sowohl für anspruchsvolle Wanderer als auch Wege mit weniger Höhenprofil für die Hobby-Wanderer unter uns - so wie ich. Daher gebe ich euch hier einen Wander-Tipp, der für jeden geeignet ist, der ab und zu wandert und normal sportlich fit ist.

 

Muggiotal
Wandern im herbstlich eingefärbten Muggiotal

Rundwanderung im Muggiotal

 Das "Valle di Muggio" ist ein weniger bekanntes Tal in der Schweiz, liegt es etwas versteckt im süd-östlichen Zipfel des Tessins, direkt an der Grenze zu Italien. Dass das Muggiotal nicht von Touristen überlaufen ist, macht es neben seiner naturellen Schönheit zu einem echten Juwel im Tessin. Dort kann man die Natur und Landschaft noch ganz in Ruhe und für sich allein erleben. Nur selten kommen einen andere Wanderer oder Touristen entgegen. Kleine, urige Bergdörfer runden das idyllische Ambiente ab und machen es zu einem malerischen Wanderziel.

 

Meine Wanderung hat mich durch den bunten Herbst des Muggiotals geführt. Es wird gern auch als Freilichtmuseum, eingebettet in die Natur, beschrieben. Denn entlang des Weges kommt man immer wieder an traditionellen Sehenswürdigkeiten vorbei. Wie kein anderes Tal in der Schweiz schafft es das Muggiotal dadurch, eine Landschaft zwischen Realität und Tradition darzubieten.

 

 

Start der Wanderung ist an der Mühle von Bruzella. Dorthin gelangt ihr am besten mit dem Postbus 515, Ausstieg ist in "Bruzella, Paese". Etwa 700 Meter die Straße hoch seht ihr ein großes Schild, das euch den Weg zur Mulino di Bruzella (Mühle) weist. Es geht auf diesem Nebenweg erst einmal hinab ins Tal zur Mühle. Hinter der Mühle führt der Wanderweg 52 (rot-weiße Beschilderung) weiter. Ihr seid nun mitten in der Natur unterwegs. Der erste Abschnitt der Wanderung geht am kleinen Fluss Breggia entlang, über Wiesen, vorbei an Bauernhöfen bis ihr das erste Bergdorf - Cabbio - erreicht. Der Wanderweg führt dort zum Teil durch die verwinkelten Gassen des Dorfes. Kurze Zeit später erreicht ihr Muggio. Dort bietet sich an, eine kleine Pause im Ristorante Stella einzulegen und dabei den Blick auf die umliegende Bergwelt zu genießen.

 

 

In Muggio ist es etwas tricky, den richtigen weiterführenden Weg zu finden. Dieser führt unter der Hauptstraße entlang. Dort müsst ihr kurzzeitig einem gelben Schild, auf dem ein Wanderer abgebildet ist, folgen. Auf der übrigen Strecke dieser Rundwanderung müsst ihr dann wieder der rot-weißen Beschilderung folgen. Von nun an verlasst ihr die Zivilisation und wandert nur noch durch die pure Natur des Muggiotals. 

 

 

Es geht bergauf und bergab, über asphaltierte Straßen und unebene Wanderwege, durch Kastanienwälder und grüne Wiesen. Ihr passiert die Kirche "Chiesa di San Giovanni Battista" und im wirklich sehr urigen und kleinen Bergdorf Turro, wo die Schafe frei herum laufen, führt der Weg rechts weiter durch einen idyllischen Kastanienwald mit Bachlauf. Nach dem Waldstück geht's weiter über lichte Wiesen, durch das Dorf Casima bis hin zurück zur Mühle von Bruzella und der Busstation Bruzella, Paese. Wer das letzte Stück nicht mehr laufen möchte, kann auch schon in Casima in den Postbus steigen.

 

Diese Rundwanderung durchs Muggiotal ist ca. 9km lang und dauert zwischen 3-5 Stunden, ganz nach Wandertempo.

 

Tipp im Muggiotal: Besuch der historischen Mühle von Bruzella

Kombinieren könnt ihr die Rundwanderung im Muggiotal mit dem Besuch der Mulino di Bruzella. Diese idyllisch gelegene Mühle, tief im Tal am Breggia-Fluss, war Jahrhunderte lang bis 1965 in Betrieb. 1996 wurde die Mühle restauriert und in ein Museum umgewandelt. Heute kann man bei einem Besuch in das damalige Leben der Müllersleute eintauchen. Eine informative Ausstellung in den einstigen Mühlen-Räumen bringt einem die Geschichte der Mühle näher. Highlight ist definitiv, wenn der schwere Mühlstein von der Neuzeit-Müllerin Irene Petraglio in Bewegung gesetzt wird und man live verfolgen kann, wie aus gelben und roten Mais feinstes Mehl produziert wird.

 

Nebenbei habe ich von Irene noch erfahren, das Polenta ein typisches Lebensmittel für die Gegend des südlichen Tessins ist, dass bei der Mühle früher durch die Nähe zur Grenze ein Schmugglerweg entlang führte und dass Mais und Korn aus Italien bezogen wurden. An den Flüssen im Muggiotal haben sich damals nicht nur Mühlen angesiedelt, sondern auch Seidenspinnereien. Leider sind kaum noch welche dieser historischen Stätten übrig geblieben. Umso schöner ist es, durch die Bruzella-Mühle zu erleben, wie es früher einmal im Muggiotal zugegangen sein muss. 

 

TIPP FÜR REGIONALE MITBRINGSEL
Regional und typisch Muggiotal - Produkte, die genau dies vereinen, könnt ihr direkt an der Bruzella-Mühle kaufen. Dazu gehören u.a. diverse Maismehlsorten und Kekse aus Maismehl. Die Butterkekse aus Maismehl kann ich wärmstens empfehlen. Als Proviant auf der Rundwanderung durchs Muggiotal waren sie mir ein leckerer Begleiter.

Wine&Bike: Mit dem Rad durch die Tessiner Weinberge

Das Tessin ist in erster Linie nicht für Weinberge und -produktion bekannt. Dass von dort ein weltweit preisgekrönter Merlot kommt, wissen wohl die wenigsten. Die Weinberge verstecken sich so gut, dass man sie nicht direkt entdeckt. Am besten erkundet man die Tessiner Weingegend per Fahrrad und geführter Tour. Angeboten wird so eine Bike & Wine Radtour von Mendrisiotto Terroir. Jeweils an einem Samstag pro Monat zwischen April und Oktober könnt ihr dieses einmalige Erlebnis zwischen Aktivität und Genuss für 95 CHF erleben. Fahrrad und Helm werden gestellt. Die Strecke ist leicht zu fahren und hat keine Anstiege. Ausgangs- und Endpunkt ist in Balerna.

 

Was erwartet euch auf einer Bike&Wine-Tour?

 

Die Tour dauert um die 3,5 Stunden - wird aber zeitlich flexibel gestaltet, je nachdem wie lange man bei den jeweiligen Weinkellereien verweilen möchte. Auf meiner Tour war die Stimmung so gut, dass wir im Endeffekt fünf Stunden unterwegs waren. 

 

Eines ist klar, bei dieser Tour taucht man ein in die Welt der Tessiner Weine. Man lernt die Orte kennen, wo die Trauben wachsen und reifen, wo der Wein liebevoll produziert und gekeltert wird und ihr lernt die Besitzer der Weingüter persönlich kennen. Sie stecken viel Herzblut in die Hersteller dieser geschmackvollen regionalen Rot- und Weißweine.

 

 

Auf meiner Tour sind wir vier verschiedene Weingüter angefahren, auf drei davon fand auch eine Weinverkostung statt. Zum Wein wurde jedes Mal Brot, Wurst und Käse gereicht. Das absolute Highlight dieser kulinarischen Drahtesel-Tour war die Einkehr in einer winzigen Weinkellerei, die ein Hobby von Piermarco Soldini und Pierwalter Trapletti ist, es aber zu Weltruhm geschafft hat. Denn deren "Merlot Barrique Ticino Doc 2012" wurde 2017 zum weltbesten Merlot gekürt und hat dabei große, namhafte Weinproduzenten hinter sich gelassen. Ein echtes Tessiner Wein-Märchen, auf das die Einheimischen auch heute noch stolz sind!

 

Gemütlich, herzlich, zentral: Übernachten im B&B Chery

Mitten im kleinen Örtchen Riva San Vitale, nur einen Katzensprung vom Südufer des Luganersees entfernt, liegt das Bed & Breakfast Chery. Es ist ein kleines, familiengeführtes Hotel mit langer Tradition. Auf drei Stockwerken befinden sich neun farbenfroh eingerichtete Zimmer. Jedes Zimmer hat sein eigenes Farbschema. Ich durfte mich im blauen Zimmer wie zu Hause fühlen und hatte aus den Fenstern einen herrlichen Blick auf die umliegende Berglandschaft.  

 

 

Die Zimmer sind groß und sauber, ausgestattet mit einem eigenen Duschbad, Fernseher und Safe. Nach meinen langen Erkundungstagen habe ich mich immer sehr auf das gemütliche Bett gefreut. Jeden Morgen wird ein leckeres und vielfältiges Frühstücksbuffet gezaubert. Ich habe mich im B&B Chery sehr wohl und willkommen gefühlt. Ein weiterer Pluspunkt dieser Unterkunft ist die Lage. Von dort zum Bahnhof in Capolago sind es nur rund 10 Minuten Fußmarsch.

 

Restaurant-Tipps in Riva San Vitale und Umgebung

 

Selbstverständlich kann man in Riva San Vitale und Umgebung auch regional authentisch und lecker Essen gehen. Dafür solltet ihr in die Grotta Pojana gehen. Früher wurden in den Grotten (Steinhöhlen im Felsen) Lebensmittel konserviert, da es zu der Zeit noch keine Kühlschränke gab. Heute werden die Grotten oft als Restaurant genutzt. Regional authentisch gilt hier also im doppelten Sinn: mehr historisches Tessiner Ambiente geht nicht und dazu werden regional typische Speisen serviert.

 

Wer Lust auf Pizza und Pasta hat, der geht ins Restaurant Svizerro in Capolago oder ins Restaurant Sociale nahe des Luganersees in Riva San Vitale.

 

Anreise aus Deutschland ins Tessin

Ins Tessin gelangt ihr am besten mit dem Zug. Die Verbindungen via Zürich sind hier zu empfehlen, da Zürich aus Deutschland aus mit regelmäßigen ICE-Verbindungen angefahren wird. Von dort aus geht es innerhalb von 2,5 Stunden mit dem Zug (IC/EC und Regionalbahn) nach Mendrisio. Umsteigen müsst ihr in Bellinzona oder Lugano. 

 

Eine Anreise per Flugzeug aus Deutschland bietet sich auch an. Zürich wird per Direktflug von vielen deutschen Städten aus angeflogen. Für mich ging es z.B. mit Swiss Air von Hamburg aus los.

 

Öffentliche Verkehrsmittel im Tessin

Ein Auto braucht ihr nicht unbedingt vor Ort. Die Region Mendrisiotto verfügt über ein sehr gutes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus & Bahn), die euch jederzeit und in regelmäßigen Abständen an euren Zielort bringen. 

 

Die Busse vor Ort heißen "Autopostale" und bieten kostenloses WLAN an. TIPP: Wer mindestens eine Übernachtung in einem Hotel, Jugendherberge oder Campingplatz bucht, bekommt kostenlos die Ticino Card ausgehändigt. Damit nutzt ihr die öffentlichen Verkehrsmittel während eures Aufenthalts kostenlos. Die Ticino Card bietet zusätzlich noch weitere Vergünstigungen bei Bergbahnen, touristischen Attraktionen usw. an.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Ehrlich gesagt, lässt sich das Tessin das ganze Jahr über bereisen. Es bietet euch zu jeder Jahreszeit tolle Erlebnisse und Aktivitäten an. Im Sommer genießt man das Dolce Vita am See und lässt sich von der Sonne bei Wanderungen in der Umgebung begleiten. Im Winter bietet das Tessin mit seinen umliegenden Bergen ein grandioses Winter Wonderland. Zu diesen beiden Jahreszeiten tummeln sich natürlich vermehrt Urlauber in dieser Region. Ich persönlich bevorzuge die Nebensaison als Reisezeit und kann daher uneingeschränkt die Herbstmonate September und Oktober für einen Ausflug ins südliche Tessin empfehlen. Die Wälder sind in dieser Zeit in die schönsten Gelb- und Rottöne verfärbt und die Ausflugsziele rund um Mendrisio hat man so gut wie für sich allein. 

 


Offenlegung
Ich wurde von Ticino Turismo zu dieser Reise eingeladen. Meine persönliche Meinung bleibt davon unbeeinflusst, schließlich geht es auf auf Ria on Tour um authentische Reiseberichte.


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