Reiseplanung: Meine Tipps & Tricks zur ultimativen Reisevorbereitung

(Werbung) Generell gilt: Planung ist die halbe Miete. Und so ist es auch beim Reisen rund um die Welt. Ich nehme euch in diesem Artikel einfach mal mit und zeige euch, wie ich bei der Reiseplanung vorgehe. Denn so erfahren ich im Reisen auch bin, ich bereite mich vor jeder meiner Reise ausführlich vor. Ich gebe euch Tipps, welche Infos bei jeder Reise wichtig sind, wo ihr diese findet und wie ihr euch individuell auf ein Reiseziel vorbereiten könnt. Natürlich verrate ich euch auch, auf welche Apps ich bei meinen Reisen nicht verzichten kann und möchte.

Reiseplanung vor der Reise

Ich werde euch im Folgenden allgemeine und grundlegende Infos und Tipps zur Reiseplanung mit auf den Weg geben. Diese könnt ihr auf jede Art des Reisens anwenden. Wenn ihr, genauso wie ich, gerne per Roadtrip ein Land erkundet, dann ist mein Blogpost mit Empfehlungen zur Planung eines Roadtrips eine perfekte Ergänzung zu diesem Artikel. Da ich bei meinen Reisen auf Nachhaltigkeit achte, lege ich bei der Reiseplanung, und dann später auch beim Reisen selbst, großen Wert darauf, mit so wenig Papier(ausdrucken) wie möglich unterwegs zu sein. Klingt das auch für euch interessant? Dann lest doch mal meine Tipps zum papierlosen Reisen.

Reiseplanung Tipps


Meine Reiseplanung starte ich damit, dass ich mir alle möglichen Infos zu meinem Reiseland einhole. Und das auf diesen zwei möglichen Wegen: online und offline. Natürlich spielt das Internet in diesem Fall eine größere Rolle und ehrlich gesagt könnte man auch problemlos die gesamte Reisevorbereitung online machen, aber ich bin halt auch ein Kind der 90er und daher darf der allseits bekannte und geschätzte Reiseführer (in Buchform) nicht fehlen. Aber dazu später mehr.

Schritt für Schritt durch meine Reiseplanung

Ich zeige euch jetzt step by step, wie ich all meine Reisen vorbereite, sobald das Reiseziel feststeht. Eines noch vorweg: dies ist bestimmt nicht der ultimative und einzige Weg, seine Reisen zu planen. Ich möchte euch mit meinen persönlichen Empfehlungen und Tipps vielmehr Infos und Inspirationen für eure ganz eigene Reiseplanung geben. Ich hoffe, dass so der ein oder andere hilfreiche Tipp auch für euch dabei ist.

1. Das Internet bzw. Google fragen

Die Suchmaschine Google ist mein erster Anlaufpunkt, wenn ich mit der intensiven Vorbereitung auf eine Reise beginne. Selbstverständlich gebe ich nicht wahllos Suchbegriffe ein, sondern suche ganz gezielt mit den passenden Schlagworten (auch Keywords genannt) nach den Infos, die ich für wichtig und interessant halte. Hier ein Beispiel, um euch zu veranschaulichen, was ich damit meine:

Nehmen wir meinen Roadtrip durch Montenegro. Über das Balkanland wusste ich nicht viel. Was ich aber wusste: ich werde mit einem Auto das Land erkunden. Das sind schon einmal genügend Anhaltspunkte, um bei Google nach passende Infos zu suchen. Meine Suchbegriffe lauteten dann:

  • Montenegro Tipps
  • Montenegro Highlights
  • Montenegro Sehenswürdigkeiten
  • Montenegro Roadtrip
  • Montenegro Urlaub

Zu den Suchbegriffen werden euch dann unzählige Seiten bei Google vorgeschlagen. Mein Tipp hier: Schaut nicht nur auf der 1. Seite nach passenden Ergebnissen, sondern klickt euch gerne mal bis auf die Seiten 4 oder 5 durch. Nicht selten ist es so, dass sich erst in den etwas weiter hinten aufgeführten Suchergebnissen die Infos verbergen, die ihr sucht. Warum dies so ist? Ganz einfach: Unternehmen aus der Reisebranche zahlen Geld dafür, dass sie bei Google auf einer der vorderen Positionen angezeigt werden. Meine ganz persönliche Meinung ist aber, dass bei solche großen Seiten von Reiseanbietern, Zeitungen o.ä. ganz allgemeine Reiseinfos, die sich dazu auch auf jeder Website wiederholen, zu finden sind. Wer aber nach individuellen Tipps sucht und nicht nur an Touristenmagneten interessiert ist, der sollte bei der Google-Suche die Augen nach Berichten von Reisebloggern offen halten. Das schreibe ich nicht, weil ich selbst Reiseblogger bin. Sondern viel mehr bin ich davon überzeugt, dass wir Reiseblogger authentische Berichte schreiben und auch mal Tipps abseits der Touristenpfade geben. Und ich finde, eben diese Erfahrungen, auch mal etwas im Reiseland zu machen, was nicht jeder kennt/macht, lassen einen eine andere Kultur nochmal intensiver wahrnehmen. Und noch was: Wir Reiseblogger schreiben auch ganz ehrlich, wenn uns etwas nicht gefallen hat bzw. wir etwas nicht weiterempfehlen können. Diese Ehrlichkeit findet ihr eher selten bei kommerziellen Webseiten.

2. Meine heimlichen Favoriten Pinterest und Instagram

Auf Social Media-Kanälen kann man Infos für eine Reise finden? Auf jeden Fall! Und ich finde: viel besser und gezielter als bei Google & Co. Wie ihr Pinterest und/oder Instagram bei der Reiseplanung nutzen könnt, das erkläre ich euch jetzt im einzelnen. 

Pinterest

Pinterest fällt eigentlich nicht komplett in den Bereich Social Media, wird aber meist - wie auch WhatsApp - in einem Zug mit Facebook, Instagram, Twitter & Snapchat genannt. Vielmehr ist Pinterest ein ähnliches Tool wie Google. Nämlich eine Art Suchmaschine. Und genau das macht es so interessant für die Reiseplanung. Wie auch bei den üblichen Suchmaschinen funktioniert Pinterest über Keywords. Anders als bei Google ist hier jedoch, dass fast ausschließlich Privatpersonen, die einen Blog haben, ihre Webseiten-Inhalte dort hinterlegen. Das ist quasi ein Vorabfilter, der die bezahlten Inhalte (siehe meine Erklärung unter Punkt 1) ausschließt. 

Da Pinterest schon längst kein Portal mehr nur für Do it Yourself- und Bastel-Ideen ist, könnt ihr dort auch sehr viel nach Tipps für eure Reisen stöbern. Ihr gebt dazu die Suchbegriffe ein und schon spuckt euch Pinterest alle passenden Blogposts aus. Daher ist Pinterest gerade für die unter euch das richtige Tool, die nach authentischen und persönlichen Reiseberichten suchen. 

 

Der einzige Haken bei Pinterest ist, dass ihr euch für diesen Service kostenlos anmelden müsst. Wenn ihr dies nicht tut, dann stehen euch nur eine geringe Anzahl von Suchvorschlägen zur Verfügung. Ihr müsst aber keine aktiven Nutzer von Pinterest sein. Also spricht eigentlich nichts dagegen, sich bei Pinterest anzumelden, um diese Art der Reiseplanung zu nutzen.

Instagram

Ähnlich wie bei Pinterest läuft es auch bei Instagram ab. Hier sucht ihr nur nicht nach Keywords, sondern nach Hashtags und/oder Ortsangaben. Und ihr bekommt anstatt Blogposts Fotos und Videos als Suchergebnisse angezeigt. Aber da Bilder bekanntlich ja mehr als Worte sagen, ist Instagram eine tolle ergänzende Möglichkeit, um sich einen Eindruck vom Reiseziel zu machen. Oft habe ich über Instagram auch Plätze/Sehenswürdigkeiten entdeckt, zu denen ich weder bei Google noch Pinterest Infos gefunden habe. Am besten funktioniert Instagram über ein Smartphone, aber auch am Laptop/PC lässt sich Instagram nutzen. Jedoch steht euch in der Desktop-Version nicht der volle Funktionsumfang zur Verfügung. Instagram wurde nämlich in erster Linie als App für mobile Endgeräte konzipiert. Daher liegt meinen folgenden Erklärungen die Nutzung der Instagram-App zugrunde.

Lasst euch von Bildern inspirieren

Instagram ist ein hervorragendes Tool, um einen visuellen Eindruck vom Reiseziel zu bekommen. Daher greife ich sogar auch zu Instagram, wenn ich mich nicht entscheiden kann, wohin die nächste Reise gehen soll. Da es in diesem Artikel aber darum geht, wie ich mit Instagram eine anstehende Reise plane, kommen jetzt meine Tipps & Tricks, wie ihr ganz einfach die passenden Infos für euren Urlaub findet.

Die Suche nach Hashtags

Hashtags (die mit dem # vor dem Wort) sind equivalent zu Keywords bei Google oder Pinterest. Am besten lässt sich diese Art der Suche anhand einiger Beispiele erklären:

 

1. Ihr könnt nach bestimmten Städten, Ländern, Orten suchen. Dazu gebt ihr im Suchbereich, den ihr über das Lupen-Symbol erreicht, den passenden Suchbegriff ein. Am besten wählt ihr vorab aus, dass ihr nur nach Hashtags suchen lassen möchtest. Das klappt, wenn ihr die Raute (#) vorab auswählt.

 

Bleiben wir beim oben bereits genutzten Beispiel meines Roadtrips durch Montenegro. In diesem Fall habe ich Hashtags, wie z.B. #montenegro #visitmontenegro #montenegrowildbeauty, in die Suche eingegeben. 

 

Nach voran geschrittener Recherche kannte ich auch Orte, die ich unbedingt besuchen wollte. Nach diesen habe ich dann im zweiten Schritt gezielt über Hashtags gesucht (#kotor, #lovcennationalpark, #durmitor).

 

2.Wenn es um bestimmt Orte geht, dann könnt ihr bei Instagram neben den entsprechenden Hashtags auch nach den konkreten Orten suchen. Denn die Fotos, die bei Instagram hochgeladen werden, können mit Ortsangaben versehen werden. Um nach einen bestimmt Ort bei Instagram zu suchen, wählt ihr im Suchbereich (Lupe) zuerst das Ortsangaben-Symbol aus (umgekehrter Tropfen). Durch diese Art der Suche werden euch nur die Fotos angezeigt, die mit dieser Ortsangabe versehen wurden. 

 

Ein Plus der Instagram-Nutzung bei der Reiseplanung ist meiner Meinung nach auch, dass man sich über Fotos ein Bild darüber machen kann, wie es vor Ort aussieht und ob einem das Land bzw. der Ort/Sehenswürdigkeit überhaupt zusagt. So vermeidet man auch, dass man auf einer Reise unnötig Zeit verschwendet, wenn ein Ort für einen persönlich uninteressant ist, obwohl dieser bei Webseiten als Highlight angepriesen wird. Das nur als kleinen Exkurs meiner persönlichen Erfahrungen. 

 

Hier einmal ein paar Beispiele, die ich zuerst über Instagram gefunden und dann während meiner Reisen besucht habe und absolut begeistert war. 

 

Lovcen Nationalpark Montenegro
Aussichtsplattform im Lovcén Nationalpark in Montenegro
Krakau Brücke
Überraschung in Krakau: Brücke mit athletischen Skulpturen

3. Der Old School Reiseführer

Nach so viel Input zur Reiseplanung über das Internet bzw. Smartphone kommen wir jetzt zu meinem nächsten Schritt: Reisevorbereitung mit Hilfe eines Reiseführers. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich kaufe mir tatsächlich für jeder meiner Reisen noch einen Reiseführer in Buchform. Natürlich könnte ich mir diesen auch als digitales Exemplar auf mein Tablet oder Smartphone laden, aber in diesem Punkt bin ich altmodisch. Bücher kaufe ich mir immer noch als gedruckte Ausgabe. Ich habe versucht, Bücher digital zu lesen, aber keinen Zugang dazu gefunden. Deswegen, und auch weil ich gern noch etwas mit ein paar Infos zum Reiseland "offline" im Rucksack habe, nutze ich auch Reiseführer bei der Reiseplanung.

 

Reiseführer Reiseplanung Tipps
Ein Blick in mein Regal: Die Reiseführer-Sammlung macht sich gut neben meinen DVDs

 

Selten bekommt man so kompakt wie auf den Seiten des Reiseführers alle wichtigen grundlegenden Infos für ein Reiseland. Hier meine ich z.B. kulturelle Besonderheiten, Einreisebestimmungen oder Zollvorschriften. Diese Infos findet man selten gebündelt auf einer Webseite, die man bei seinen Recherchen im Internet besucht. Wir Reiseblogger beschäftigen uns eher mit den Highlights und Sehenswürdigkeiten als mit diesen sachlichen Infos, die nichtsdestotrotz wichtig für eine Reise sind. 

Reiseführer vom Reise Know-How Verlag

Es gibt eine Vielzahl von Verlagen, die Reiseführer anbieten. In meinem Regal im Wohnzimmer stehen sowohl welche von Lonely Planet, Marco Polo, Dumont oder dem Reise Know-How Verlag. Wir ihr seht, ich habe alle bekannten Reiseführer-Verlage bereits getestet. Aber ich komme immer wieder auf einen Verlag zurück, von dem ich die passenden Reiseführer mit auf meine Reisen nehme. Und ich meine damit den Reise Know-How Verlag.

 

 

Reiseplanung Reiseführer

 

Durch meine langjährigen Reise-Erfahrungen und dem ausgiebigen Testen der verschiedenen Angebote von Reiseführern, habe ich festgestellt, dass die Reiseführer des Reise Know-How Verlags zu mir und meinen Ansprüchen und Interesse am besten passen. Ich erhalte immer, egal ob bei Länder- oder Städte-Reiseführern, umfangreiche und ausführliche Infos. Die Autoren berichten immer sehr detailliert. Etwas, was mir bei den Lonely Planet-Reiseführern fehlt, da diese eher auf Backpacking-Reisende spezialisiert sind. Aber wenn ihr, so wie ich, gern auf eigene Faust und ab und zu auch abseits der bekannten Touristenrouten in einem Land unterwegs sein wollt, dann kann ich euch die Reiseführer des Reise Know-How Verlags nur ans Herz legen. Wie der Verlagsname schon sagt, euch wird richtiges und wichtiges Know-How für ein Reiseziel vermittelt.

4. Der Allrounder Google Maps

Nachdem ich alle möglichen Infos im Internet, auf den verschiedenen Apps und im Reiseführer gesammelt habe, fasse ich diese zuerst in einem Dokument in Stichpunkten zusammen. Hierfür nutze ich das Dokument-Tool von Google. So kann ich auf diese Dateien auch von unterwegs auf meinem Smartphone zugreifen. Das geht am einfachsten über die kostenlose Google Drive App. Da ich, wie ganz am Anfang bereits erwähnt, so gut es geht auf Ausgedrucktes bei meinen Reisen verzichte, aber gerne Notizen zur Hand habe, ist dieser Weg eine super Möglichkeit, um auf Papier zu verzichten. Aber dieser Tipp nur nebenbei. Eigentlich wollte ich euch erzählen, welche Rolle Google Maps bei meiner Reiseplanung spielt.

 

Während meiner Recherche stoße ich ja immer auf Sehenswürdigkeiten, Highlights oder sonstige sehenswerte Orte im Reiseland. Aber diese sich nur zu merken oder in einem Dokument zu notieren, reicht für mich nicht aus. Ich möchte auch sehen, wo genau diese Orte liegen, um mir einen visuellen Überblick zu verschaffen. So kann ich z.B. Entfernungen besser einschätzen oder es stellt sich heraus, das in einigen Gebieten des Reiseziels gar keine "points of interests" liegen. Dies ist besonders hilfreich, wenn man einen Roadtrip durch ein Land plant.

 

Diese interessanten Orte kann man bei Google Maps "speichern". Diese Markierungen werden dann durch kleine Fähnchen ersichtlich. Bei mir sieht am Ende meiner Reiseplanung der Kartenausschnitt bei Google Maps immer sehr bunt aus. Aber ich markiere auch wirklich alles, z.B. auch Café- oder Restaurant-Tipps.

 

Mehr dazu, welche Funktionen von Google Maps ich vor und während der Reise nutzt, könnt ihr in meinem Artikel zur Planung eines Roadtrips nachlesen. Dort erkläre ich Schritt für Schritt, wie ihr sowohl am Desktop als auch am Handy Google Maps nutzt, diese synchronisiert, es zur Navigation benutzt und warum die Funktion der Offline-Karten meine absolute Lieblingsfunktion ist.

5. Meine Apps zur Reiseplanung

Ich habe ja jetzt schon ein paar Mal erwähnt, dass mein Smartphone sowohl vor als auch während einer Reise mein ultimativer Begleiter ist. Ich kenne das, man möchte gerade während eines Urlaubs, seine Handy-Nutzung reduzieren. Das ist auch gut so und ich mache "digital detox" auch in dieser Zeit. Ja, das geht, obwohl ich mein Handy für alles (Tickets, Buchung von Unterkünften, Navigation etc.) während einer Reise nutze. 

 

Es gibt einfach viel zu viele wirklich hilfreiche Apps, die einem die Reiseplanung, und auch später das Reisen an sich, erleichtern. Ich zähle euch jetzt einmal die Apps auf, die bei mir nie fehlen dürfen:

 

  • App der Fluggesellschaft, um das Ticket darüber abrufen zu können bzw. als mobiles Tickets aufs Handy zu laden. Auch kann man so immer den aktuellen Flugstatus checken und ggf. von unterwegs für den Rückflug einchecken.
  • Google Maps, um die Funktion "Offline-Karten" als Navigation zu nutzen und meine "points of interests" abzurufen.
  • Lendstar, um Geld gerecht mit Mitreisenden aufzuteilen. Besonders hilfreich, wenn man mit zu Zweit oder mit mehreren Personen verreist.
  • Booking.com, um von unterwegs Unterkünfte zu buchen.
  • Apps für Öffentliche Verkehrsmittel, um insbesondere bei Städtetrips von A nach B zu kommen und Tickets online kaufen zu können.

All diese Apps sind kostenlos verfügbar. Ich möchte dazu sagen, dass ich die Apps auf einem iPhone nutze und nichts zum Funktionsumfang bei anderen Betriebssystemen sagen kann. Selbstverständlich gibt es eine Vielzahl anderer Apps, die den gleichen Nutzen haben. Die oben aufgeführten Apps habe ich im persönlichen Gebrauch auf eigene Intention getestet und für gut befunden. Ob diese für euch auch in Frage kommen, müsst ihr selbst ausprobieren. Ich möchte euch letztendlich nur eine Idee geben, dass man mit Hilfe von Apps sehr gut Reisen planen und durchführen kann.

6. Länderspezifische Infos abrufen

Wenn ich während meiner allgemeinen Recherche im Internet nicht ausreichend länderspezifische Informationen gefunden habe, dann suche ich in diesem Schritt noch einmal gezielt danach. Hierfür eignet sich die Webseite des Auswärtigen Amts immer gut. Hier findet ihr aktuelle Angaben zu Einreise- und Zollbestimmungen, Visa, Impfschutz, der aktuellen politischen Lage und ob man während der Reise auf etwas besonders achten sollte. 

 

Ich finde es außerdem noch wichtig, sich darüber zu informieren, wie die Zahlungsmöglichkeiten im Zielland sind. Innerhalb Europas ist es meist kein Problem mit seiner EC- bzw. Kreditkarten zu bezahlen oder Geld am Bankautomaten abzuheben. Auf anderen Kontinenten kann dies schon etwas schwieriger sein. Daher mein Tipps: Nach diesen Infos einmal bei Google suchen. 

 

Aber: Die Infos bei Google müssen nicht immer stimmen. Das habe ich während meiner Kuba-Reise feststellen müssen. Ich habe auf verschiedenen Webseite vorab gelesen, dass man vor allem mit Visa-Kreditkarten Geld abheben kann. Mastercard würde hingegen nicht gehen. Und was war vor Ort der Fall? Genau, ich konnte mit meiner Visa-Karte genau an einem Automaten während der zwei Wochen auf Kuba Geld abheben. Aber das auch nur 1x. Bei weiteren Versuchen ging es nicht. Zum Glück hatte die Freundin, die mit mir unterwegs war, eine Mastercard und siehe da, sie hat an wirklich jedem Geldautomaten problemlos Geld bekommen. 

7. Zu guter Letzt: Reise-Dokumente prüfen

Und ganz zum Schluss meiner Reiseplanung steht immer das Überprüfen meiner Unterlagen. Ist mein Pass noch gültig? Dies ist besonders wichtig, wenn man nicht mit seinem Personalausweis reisen kann, sondern den Reisepass nutzen muss. Da dieser generell nicht so oft zum Einsatz kommt, kann es vorkommen, dass die Gültigkeit inzwischen abgelaufen ist bzw. in weniger als 6 Monaten abläuft. Und da man bei Fernreisen immer einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist, vorzeigen muss, ist ein kurzer Blick aufs Datum im Reisepass wichtig.

 

Ebenso checke ich nochmal meine Buchungen für Flüge, Unterkünfte und Mietwagen.

 

Mit diesen 7 Schritten ist meine Reiseplanung abgeschlossen. Ich fühle mich gut vorbereitet und ab dem Zeitpunkt bin ich recht entspannt, die Vorfreude steigt und ich kann meinen Urlaub rundum genießen. Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Tipps & Tricks zur Reiseplanung weiterhelfen bzw. euch ein paar hilfreiche Infos mit auf den Weg geben.


Offenlegung: Wie immer, gebe ich in diesem Artikel meine persönliche Meinung wieder, die auf meinen bereits gemachten Reiseerfahrungen basiert. Ich werde weder von den App Anbietern noch von Google, Pinterest oder Instagram gesponsert. Alleinig bekomme ich vom Reise Know-How Verlag immer den passenden Reiseführer für meine Reisen gestellt. Um diese Kooperation habe ich mich selbst bemüht, da ich die Reiseführer des Reise Know-How Verlags bereits jahrelang auf eigene Kosten gekauft, getestet und genutzt habe. Und für sehr gut befunden habe.



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